Sie sind hier: Startseite / Tagungen / Inequity in Health Persists: Should Switzerland Be Concerned?

Inequity in Health Persists: Should Switzerland Be Concerned?

MMS Symposium, 6. November 2019

Medicus Mundi Schweiz

Ungleichheit und Ungerechtigkeit (inequity) sind die Hauptursachen für einen schlechten Gesundheitszustand in der Bevölkerung. Gesundheitsgerechtigkeit steht dagegen im Einklang mit dem übergeordneten Prinzip der nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) „Niemanden zurückzulassen“ und dem moralischen Imperativ von sozialer Gerechtigkeit. Ungleichheit im Zugang zu Gesundheit führt zu grundlegenden Unterschieden im Gesundheitszustand verschiedener Bevölkerungsgruppen, die auf Armut, Behinderung, Rasse, Schichtzugehörigkeit und Geschlecht zurückzuführen sind. Diese Ungleichheiten verursachen erhebliche soziale und wirtschaftliche Kosten sowohl für den Einzelnen als auch für die gesamte Bevölkerung und werden als vermeidbar, unfair und ungerecht verurteilt. (World Health Organisation: Health Equity)

Inequity in Health Persists: Should Switzerland Be Concerned?

Photo by Chris Barbalis on Unsplash

 

Chancenungleichheit verhindert den Zugang zu Macht, Ressourcen und Finanzierung und erschwert so die Entwicklung einer gesunden Bevölkerung in einem Land oder in einer Region. Die Verbesserung von Chancengleichheit im Gesundheitssektor sowie in den Sektoren, die die Gesundheit beeinflussen, bleibt eine Herausforderung, sowohl innerhalb der internationalen Gesundheitszusammenarbeit als auch auf politischer Ebene. Um Gerechtigkeit und Fairness im Gesundheitssektor zu erreichen, müssen wir zusammenarbeiten, Richtlinien und Praktiken, die Ungleichheit fördern, beseitigen und Zugang zu Ressourcen und Möglichkeiten schaffen, die zur allgemeinen Gesundheit und zum Wohlbefinden ALLER Menschen beitragen. Es geht nicht nur darum, epidemiologische und demographische Fragen im Zusammenhang mit Gerechtigkeit und Fairness anzugehen, sondern auch darum, Politik, Institutionen und Machtträger in die Verantwortung zu ziehen.

Das MMS-Symposium 2019 fokussiert auf folgende drei Bereiche:

  • Verstehen: Was sind die zugrundeliegenden Ursachen für gesundheitliche Chancenungleichheit (inequity in health)? Wer ist betroffen? Was ist der aktuelle Stand der Evidenz?
  • Lernen: Wie müssen Programme im Bereich der öffentlichen Gesundheit beschaffen sein, um gesundheitliche Chancenungleichheiten zu beseitigen?
  • Debattieren: Wie kann die Schweiz eine entscheidende Rolle bei der Bewältigung gesundheitlicher Chancenungleichheiten spielen?

Equity is the absence of avoidable, unfair or remediable differences among groups of people, whether those groups are defined socially, economically, demographically, geographically or by other means of stratification. “Health equity” or “equity in health” implies that ideally everyone should have a fair opportunity to attain their full health potential and that no one should be disadvantaged from achieving this potential. (World Health Organisation: Health Equity)


Das Symposium ist Teil einer Langzeit-Kooperationsvereinbarung mit der Schweizerischen Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA.

 



Ein spezieller Dank geht an das Schweizerische Rote Kreuz für die grosszügige finanzielle Unterstützung.

 

Datum und Uhrzeit

6. November 2019; 9:00 – 16:30 Uhr

Konferenzort

Pullman Hotel, Basel
Find your way to the conference

Programm

Wird in Kürze veröffentlicht.

Sprache

Das Sympoisum wird simultan in Deutsch und Englisch übersetzt.

Weitere Informationen

Carine Weiss, Netzwerk Medicus Mundi Schweiz
Tel: +41 (0)61 383 18 12

Kosten

  • Normalpreis: CHF 170
  • MMS Mitglieder: CHF 80
  • In Ausbildung: CHF 80

Anmeldung

TeilnehmerInnen, die sich nicht spätestens 24 Stunden vor Beginn des Symposiums abmelden, bezahlen die gesamte Eintrittsgebühr.

Mehr Teilnehmer mit Online Event Management-Lösungen von XING Events.

Navigation
Anmelden


Passwort vergessen?
Neuer Benutzer?